Das Königreich Sinduan

Vorwort

Ich möchte diese Geschichte mit einem „Kracks!“ beginnen. Viele von euch, na ja bestimmt alle, fragen sich sicher was das heißen soll. Nun, dieses knacken kam von einem zerbrochenen Ast, und da dieser nicht von allein kaputtgehen konnte, musste jemand nachhelfen. Und dieser jemand hieß Fando. Fando war ein Bewohner des Waldes Ikudo in dem jeder Name mit „o“ aufhörte. Das war nichts unglaublich besonderes, denn im vereinigten Königreich von Sinduan gab es unterschiedliche Gebiete in denen die Namen die gleichen Endbuchstaben hatten wie die jeweiligen Gebiete. Das klingt jetzt erst einmal ziemlich verwirrend. Daher zeige ich euch einfach mal welche Gebiete es gab. Es gab die Lilasberge, in denen alle mit „s“ aufhörten, die Wüste von Kona, in der das „a“ eine wichtige Rolle spielte, Die Länder von Radni, mit „i“ , und nun eben der Wald von Ikudo. Fando hatte natürlich einen guten Grund warum er seine Heimat verließ, na ja wenn man es so sieht, wusste er gar nicht, ob das seine wirkliche Heimat war. Und mit diesem Einwand beginnen wir Fandos Geschichte.

Kapitel 1

Es war eine dunkle Nacht. Ja gut, eigentlich sind alle Nächte dunkel, aber fahren wir einfach mal fort. In dieser Nacht hörte man etwas anderes in Kanduko, der Stadt in der Fando vermeintlich geboren wurde. Es war kein Grillenzirpen und auch kein Wolfsheulen. Viel mehr war es ein Babyschrei! In den dunklen Straßen von Kanduko lag vor einer Haustür ein Baby, ohne Schutz und voller Angst. Ihr ahnt vielleicht schon was jetzt kommt. Dieses Baby was dort lag und weinte war Fando. Seine richtigen Eltern hatten ihn ausgesetzt und nun lag er da und wußte nicht wo er war. Von dem Geschrei machte der Besitzer des Hauses die Tür auf und entdeckte Fando, der aufhörte zu weinen und ihn ängstlich anblickte. „Du armer Kleiner.“ sagte der Mann und nahm Fando auf den Arm. „Ich kümmere mich um dich!“ Er machte die Haustür wieder zu und ging mit Fando auf dem Arm zu seinem Bett. „So ich mach dir erstmal einen Schlafplatz.“ Mit diesen Worten nahm er ein großes Stück Stoff, legte es so auf den Boden das ein Baby darauf Platz hatte und legte Fando hinein. „Das wird dein Bett für die erste Nacht. Morgen fange ich an ein richtiges Bett zu bauen.“ Fando war so hundemüde, dass er die restlichen Worte überhörte. Oder besser: überschlief. Die Jahre vergingen und Fando wuchs zu einem kräftigen Burschen heran. Er liebte die Natur, weswegen er mit zwölf ein Pferd bekam, das er Kroro nannte. Und er war ein hervorragender Armbrustschütze. An seinem sechzehntem Geburtstag schließlich eröffnete ihm sein Vater, dass er eigentlich ein Waise war. Es gingen noch einige Jahre ins Land. Doch etwas muss natürlich passiert sein, sonst würde er sicher nicht Kanduko verlassen. Er konnte sich genau an den Tag erinnern an dem er das Fenster aufmachte und alles das komplette Gegenteil von dem war, was ihm so vertraut vorkam. Er hörte nicht das Zwitschern der Vögel und das Plätschern des Baches, nein vielmehr das Knistern von Feuer und die Kampfschreie der Trolle, Goblins und Gnolle ,die schlimmsten Feinde des Königreiches. Sie wollten es schon immer erobern, wurden aber immer zurückgeschlagen. Doch im stillen bauten sie eine riesige Armee und griffen jetzt damit an. Er sah auch nicht mehr das sich Wiegen der Trauerweiden im Wind und auch nicht das Getümmel der Leute auf dem Marktplatz, sondern mehrere Kampftruppen des Feindes und die verängstigten Dorfbewohner die mit ihren Familien aus ihren brennenden Häusern rannten. „Schnell nimm deine Armbrust!“ rief sein Vater. Fando gehorchte, nahm seine Armbrust und versteckte sich hinter einem Regal. Kaum hatte er das gemacht, trat ein Troll die Tür ein und warf eine Axt genau neben das Regal. „Komm raus, du hast keine Chance!“ grölte der Troll. Anscheinend hatte er mitbekommen das Fando hinter dem Regal stand. „Na gut, wenn du willst!“. Mit diesen Worten sprang er hinter dem Schrank hervor, machte eine Rolle vorwärts und feuerte einen Pfeil auf den Troll ab. Ehe der überhaupt mit dem Auge zwinkern konnte, sank er schon leblos zu Boden. „Flieh mein Sohn, es sind zu viele!“ rief sein Vater. „Ich komme schon alleine klar.“ Fando sprang aus dem Fenster und direkt auf sein Pferd Kroro. „Hüa, Kroro!“ rief Fando. Kroro wieherte, was „Ich habe verstanden!“ ausdrückte. Kroro trabte wie verrückt auf den Ausgang der Stadt zu, so dass er ein paar Goblins platt trampelte. Im Reiten schoss er in die Trollmenge, aber sein Vater hatte Recht: Es waren einfach zu viele. Als sie aus der Stadt kamen, hörte Kroro endlich auf zu traben und hielt an. Fando blickte noch ein mal zur Stadt hinüber, fing sich aber wieder und galoppierte mit Kroro tiefer in den Wald hinein. Der ereignisvolle Tag lag jetzt schon ein paar Wochen zurück und Fando war, obwohl er Ikudo wie seine Westentasche kannte, immer noch im Wald. Da merkt man mal warum dieser Wald nicht aus Spaß „groß“ genannt wird. Doch nach einer geschlagenen Stunde erreichte er endlich die Wüsste von Kona, genau am Eingang zum Copana Canyon. Er ritt eine Weile durch die raue, felsige Landschaft bis er schließlich an einen Felsvorsprung kam. Hinter einem Felsen tauchten plötzlich vier Gestalten auf. Sie hatten grüne Haut, waren ziemlich hässlich und sahen sehr streitsüchtig aus. Kein Zweifel, das waren schon wieder diese Trolle. Und hinter ihnen waren auch noch fünf Gnolle und drei Goblins zu sehen. Für Gruppeneinteilung hatten sie genau so viel Gespür, wie für logisches Denken. Das kann man auch ausprobieren. Spielt einfach mit einem Troll (wo auch immer ihr einen Troll bekommt) eine Partie Schach und ihr werdet sehen das er, statt den König mit der Dame zu schlagen, den Springer gegen einen Bauern antreten lassen und auch noch verlieren wird. Fando versuchte jedenfalls seine besten Mittel, doch die Sorte schien einen Tick schlauer zu sein als in Kanduko. Fando hatte zwar so viele besiegt dass schließlich nur der Anführer übrigblieb, doch nun war er in einer Sackgasse gelandet und sein Gegner kam immer näher. Doch bevor er Fando ein Ende machen konnte, durchbohrte ein Langschwert seinen Leib. Als der Troll umfiel, kam hinter ihm ein Echsenmensch zum Vorschein, der sein Schwert lässig über die Schulter hielt. „Tut mir leid Kumpel, unschuldige Leute angreifen ist bei mir nicht, obwohl ich ein Schurke bin!“ sagte er zur Trollleiche. Fando bekam vor Staunen kaum den Mund auf. „Widerliche Biester, diese Trolle!“ bemerkte der Echsenmensch. „Danke! Ich habe dir mein Leben zu verdanken!“ sagte Fando, der sich wieder eingekriegt hatte und endlich wieder etwas sagen konnte. „Kannst mich Kronta nennen.“ meinte der Echsenmensch, als hätte er Fando durchschaut. „Das mit dem Schurke meinst du doch nicht wirklich, oder?“ fragte Fando, der auf einmal ziemlich kleinlaut zu sein schien, bei dem Gesichtsausdruck den Kronta mit den Worten „Schurke“ machte. „Nun ja, als ich ein kleiner Junge war, habe ich immer Bonbons gemopst!“ „Aber du bist doch nett zu mir oder?“„Nicht, wenn du das wiederholst! Aber komm erstmal mit in meine Höhle!“ In der Höhle begann Fando Kronta mit Fragen zu löchern. „Warum kämpfst du gegen die Trolle?“ „Na, hör mal, willst du etwa unter der Herrschaft dieser Erbsenhirne leben?“ „Lieber nicht!“ gab Fando zu. „Ausserdem haben sie meine Mutter und meinen Bruder entführt. Willst du dich vielleicht mir anschließen?“ begann Fando wieder. „Na klar,ich habe schließlich meinen Familienorden zu verteidigen! Ich glaube als Schurke hat man gar nicht so viele Orden!“ „Was glaubst du, warum er mir so wichtig ist?“ fragte Kronta beleidigt. „Ist ja gut, legen wir uns erst mal schlafen!“ Am nächsten Morgen wanderten sie los. „Sag mal, wo reisen wir jetzt hin?“ fragte Kronta. „In die Lilasberge. Dort werden wir bestimmt jemanden finden!“ „Da müssen wir aber durch Kentua, der Hauptstadt von Kona!“ „Natürlich müssen wir das! Und ich denke, da wird uns so einiges erwarten…“

Kapitel 2

Drei Tage und Nächte marschierten sie und Kronta wurde langsam ziemlich müde. Als sie in der Ferne einen weißen Punkt erblickten, wurden Fandos Schritte immer schneller. Der weiße Punkt verdoppelte und verdreifachte sich, je näher sie kamen. Aus den Punkten wurden Vierecke, aus den Vierecken Gebäude, aus den Gebäuden Häuser und aus den Häusern eine Stadt. „Wir haben Kentua Gefunden!“ rief Fando überglücklich. Sein Satz wurde beantwortet, indem Kroro laut wieherte und Kronta „Wasser, Wasser!“ hechelte. Er rannte wie wild geworden auf Die Stadt zu. Aber bevor Fando in abhalten konnte, sprang er auch schon kopfüber in einen Wassertrog. Als er seinen Kopf wieder herausstreckte um sich umzusehen, stand eine Bande Goblins vor im. Sie schauten ziemlich grimmig und sahen nicht nach Freunden aus. „He, unter Gentlemans werden wir doch nicht gewalttätig. Oder?“ versuchte Kronta die aufgebrachten Gnolle zu beruhigen. Da flog auch schon ein Pfeil und traf einen Gnoll. Im folgte eine Ganze Horde Pfeile bis schließlich die meisten auf dem Boden lagen und der Rest wie Feiglinge wegrannte, wenn man sich zumindest vorstellte, wie sie sich zuvor vor Kronta aufgebaut hatten. „Wow, ziemlich gut!“ staunte Kronta. „Jetzt kann ich mal Dir die Haut retten.“ grinste Fando. „Ja, leider!“ gab Kronta zu. „Irgendwie müssen wir aber hier durchkommen!“ „Vielleicht so!“ Fando deutete auf eine kleine Gasse zwischen den Häusern. „Schnell, wir müssen hier durch!“ Fando zerrte Kronta hinter sich durch die enge Lücke zwischen den Häusern. Aber ehe sie sich versahen, wurden sie von einem Troll- Wachtrupp erwischt. Kroro war so aufgebracht, das er ausholte und einen Troll direkt gegen eine Wand katapultierte. Als die Trolle sahen, wie ihr Kamerad bewusstlos am Boden lag, gingen sie zum Gegenangriff über. Doch es dauerte nicht mal fünf Minuten, und sie teilten den Platz mit ihrem Kamerad. „Ich denke das war ein wenig auffällig!“ bemerkte Fando. „Allerdings, da kommt schon der nächste Trupp.“ „Dann schnell weg hier!“ Fando sprang auf seinen Hengst, zerrte Kronta mit hinauf und ritt los „fast geschafft!“ rief Kronta. Hinter ihnen flogen Pfeile, Messer, Äxte und alles andere scharfkantige was Trolle so bei sich hatten durch die Luft. „da ist der Ausgang!“ rief Fando. Sie ritten durch eine schmale Gasse, und schon waren sie am Ausgang von Kentua. Vor ihnen die Lilasberge, hinter ihnen Die Trolle die sowieso nicht mehr so kampffähig waren. 1. Hatten sie so ziemlich alles an Waffen verschossen und 2. Waren sie durch die ganze Rennerei ziemlich K.O. so dass sie nur noch Talent hatten sich gegenseitig über einen Haufen zu rennen. „Wir haben es geschafft!“ rief Fando. „Noch nicht ganz.“ Bemerkte Kronta. „ Erst mal müssen wir den Fluss überqueren!“ „Hast du vergessen das wir noch das haben worauf du sitzt? Zufälligerweise kann Kroro auch schwimmen!“ sagte Fando. Er klopfte Kroro zweimal an den Hals und schon sprang er Hals über Kopf ins Wasser. Als sie am anderen Ufer angekommen waren war Kronta ziemlich beeindruckt. „Und ich dachte immer ich sei verrückt!“ „Tja, Kroro ist nun mal ein ziemlicher Abenteurer. Für ein Pferd zumindest!“ Beim Aufstieg ins Gebirge konnte Kroro ihnen aber nicht helfen. Als sie den ersten Gipfel bestiegen hatten, breitete sich vor ihnen das Gebirge aus. Hunderte Bergspitzen ragten vor ihnen in die Höhe. „Irgendwo hier müssten die Katakomben von Critanes liegen!“ sagte Fando. „Mensch, in Geografie hast du aber sehr gut aufgepasst! Bei mir ist ab der Grenze von Kona Schluss!“ sagte Kronta. Sie irrten ein wenig über die Berge, bis sie endlich auf einen Höhleneingang stießen. „Na dann rein!“ sagte Fando. Während Kroro draußen warteten, traten sie in die Katakomben. Als sie die Dunkelheit empfing, hörten sie ein Rascheln. „Was war das?“ fragte Kronta. „Wer seid ihr? Seid ihr Trolle dann haut lieber ab!“ hörten sie aus dem nichts. „Wir sind keine Trolle. Wir heißen Fando und Kronta.“ Sagte Fando. „Und wer bist du?“ „Lelas.“ Kam es aus dem Dunkeln. „Komm erst mal raus Lelas!“ sagte Fando. „Woher weiß ich dass ihr die Wahrheit sagt?“ fragte die Stimme. „Hören wir uns wie Trolle an? Nein!“ „Stimmt, Trolle sind auch nicht sonderlich gut im stimmen verstellen.“ „Gut, dann denke ich, kannst du ja jetzt raus aus deiner Schlummerecke!“ entgegnete Kronta. Man hörte wieder ein Rascheln und aus der Dunkelheit trat ein Elf. Er trug langes dichtes Haar, so wie jeder Elf das eigentlich tat. „sag mal Lelas, warum hast du dich eigentlich da drin vekrochen?“ „Gut, ich erzähl es euch.“ Sagte Lelas, und begann: „Vor drei Wochen wohnte ich in Frieden mit anderen Elfen in diesem Gebirge. Es war ein unbeschwerliches Leben, bis die Trolle dieses Land einnamen. Sie zerstörten mein Haus und richteten überall schaden an. Ich konnte mich gerade noch in diese Höhle retten. Seitdem verstecke ich mich hier.“ „Äh, und wie hast du bitte das hier ohne Nahrung überstanden!“ fragte Kronta. Ehe Lelas etwas sagen konnte, antwortete Fando für ihn: „Fasten, Kronta. Elfen können sehr lange ohne Lebensmittel auskommen. Bis einen Monat können sie es ohne etwas zu essen aushalten. Ich wette in der Schule hast du immer in dein Arbeitsbuch geschnarcht!“ „Ein Verbrecher nimmt doch kein Unterricht“ „Auch eine Antwort!“ gab Fando zu. „Verbrecher?“ Lelas guckte Kronta etwas unsicher an. „Keine Sorge,“ sagte Fando. „Der Typ wird Niemandem ausser Trollen wirklich gefährlich.“ Kronta versuchte Fandos aussage zu überhören und wandte sich Lelas zu. „Sag mal, möchtest du dich unserer Reise vielleicht anschließen?“ „Gern, aber wohin solls denn überhaupt gehen?“ „Zur Befreiung Sinduans!“ sagte Fando. „Gut, ich muss aber noch mein Schwert holen.“ antwortete Lelas. „Ich denke dein Haus ist kaputt.“ „ Das Schwert konnte ich aber noch retten.“ rief Lelas als er gerade in der Höhle verschwand. Nachdem Lelas sein Schwert geholt hatte,und Kroro losgebunden wurde, ritten sie los. „Ich hoffe du weißt, wo es hin geht?“ fragte Kronta Fando.„Natürlich, Denkst du wir irren sinnlos umher und schauen wo der Nächste Trollschwarm ankommt?“ „Nein natürlich nicht, aber wo wollen wir denn jetzt hin?“ „In die Länder von Radni. Von dort aus kommen wir per Schiff ins Troll-Königreich.“ „Da bleibt aber noch der Abstieg vom Gebirge.“ Bemerkte Kronta. „Da könnte ich vielleicht behilflich sein!“ sagte Lelas hinter ihnen. „Ich kenne das Gebirge wie meine Westentasche. Und ich weiß auch aus dem Kopf wo der günstigste Abstieg ist!“ „Na wenn das mal keine Gute nachricht ist.“ freute sich Kronta. „Es gibt allerdings einen kleinen Haken…“ „Wir müssen 1 Kilometer mehr reiten und irgendwo steht ein Troll-Außenposten, stimmt`s?“ vermutete Kronta. „Stimmt, aber wie hast du dass erraten?“ „Weil Bücher ohne so was nun mal stinklangweilig währen.“ Also machten sie sich auf den (Um-)weg.

Kapitel 3

Den Großteil des Weges hatten Fando, Kronta und Lelas bereits hinter sich, als hinter einem Berg ein riesiger Turm seine Spitze in den Himmel rammte. „Dort ist das Troll-Lager!“ rief Lelas. „Ja, das sehe ich auch!“ antwortete Kronta entnervt. Langes Reiten konnte er nicht ausstehen, als Echsenmensch ging er lieber zu Fuß. Fando betrachtete den Turm genauer. Er war ziemlich zerfallen, logisch eigentlich, für das Restaurieren hatten Trolle auch keinen Funken Begabung. Doch in einem Loch des Turms konnte er eine Glocke erkennen. Daneben stand ein Troll der auf die Glocke zu rannte. Im nächsten Moment hörte er die Glocke läuten. Sie wurden entdeckt! „Showtime!“ flüsterte Kronta hinter ihm. Kroro galoppierte wie verrückt los. Das Tor schien ihn nicht weiter zu hindern, da er es mit den Hinterhufen einfach aufbrach. Kronta wurde kräftig durchgeschüttelt während Lelas fast vom Pferd kippte. Fando war an die Sprungsucht seines Hengstes gewöhnt. Kroro raste wie ein Marder dem man mit Nadeln bewarf( Mir fiel kein besserer Vergleich ein.) durch das Tor und schleuderte zwei Goblins weg. Lelas und Kronta hatten sich wieder gefangen und sprangen vom Pferd. Fando feuerte erst ein paar Pfeile ab, (Die natürlich auch trafen.) aber dann sprang auch er von Kroros Rücken. Drei Trolle kamen angerannt. Sie wollten ihre Dolche und Schwerter zücken doch Lelas und Kronta waren schneller. Schon gingen zwei Trolle zu Boden während der dritte an Kroros Hufe klebte. Kroro schüttelte den Troll ziemlich Kräftig ab, so dass der auf dem nächsten Trupp landete. Darüber stolperte wieder ein Troll. Ihr braucht euch also kein schlechtes Gewissen machen wenn ihr Trolle dumm nennt. „Schnell, in den Turm!“ rief Fando. „Und was sollen wir da drin?“ fragte Kronta „Den Wächter ausschalten. Der kloppt ja wie verrückt auf die Glocke. Trolle sind manchmal so blöd dass sie, wenn die Glocke aufhört zu schlagen, alles für einen Fehlalarm, und uns für eine Einbildung halten. Die die uns allerdings zu spüren bekommen haben, die haben wir ja bereits beseitigt.“ „Das kann lange dauern. Aber wenn ich die ganzen Trolle hier sehe, fällt mir wirklich nichts Besseres ein.“ „Gut. Dann rein da!“ mit diesen Worten trat Fando die Tür ein, und rannte die Treppen hoch. Oben angekommen hämmerte der Wächter wie ein Irrer auf die Glocke ein. Er schien Fando, Lelas und Kronta gar nicht zu bemerken. Fando nahm sich seine Armbrust, griff in seinen Köcher… und bemerkte das er gar keine Pfeile mehr hatte. Er schlich trotzdem auf den Wächter zu und ehe der ihn bemerken konnte, briet ihm Fando mit der Armbrust eins über. Sie warteten eine Weile. Fando guckte, ob die Trolle sich inzwischen beruhigt hatten, aber die starrten jetzt bis zu den Zähnen bewaffnet, auf den Turm. „Tja, das war`s dann wohl mit deinem obertollen Plan!“ sagte Kronta. „Es war immerhin einen Versuch wert.“  entgegnete Fando. „Leute, ich glaube hier ist etwas was uns aus der Patsche helfen könnte!“ rief Lelas. Er kramte in einer Kiste und hatte anscheinend etwas Nützliches gefunden. „Was haste denn da?“ fragte Kronta, während er und Fando zur Kiste schlenderten. „Tonnenweise Silvesterraketen und Schwarzpulver!“ antwortete Lelas und schaute Fando mit so erwartungsvoller Miene an, als würde der genau wissen, welchen Plan sich Lelas ausgedacht hatte. Aber das tat er nicht. Selbst Fando, der sich ständig geniale Ideen einfallen ließ, wusste diesmal nicht, was Lelas vorhatte. „Nun sag schon, was willst du machen?“ drängte Kronta. „Ist ja gut, ich erkläre es euch: wir nehmen diese Raketen und feuern sie ab. Durch das knallen und die bunten Farben werden die Trolle abgelenkt während wir in der Zwischenzeit unbemerkt abhauen. Zum Glück ist ein Loch im Dach.“ „Wow, der Plan könnte fast von mir kommen!“ sagte Fando. „Na dann los!“ Sie bauten aus der Kiste eine Art „Raketenhalter“ und legten eine Zündschnur aus Schwarzpulver bis zur Tür. Kronta nahm eine Fackel die im Turm hing und löste damit die Zündschnur aus. Sie lauschten gespannt, bis sie ein lautes Krachen und das in-die-Luft-fliegen der Silvesterraketen Wahrnamen. Es war wirklich so laut, dass die Trolle sie keines Blickes würdigten. Sie starrten alle nur auf den Turm, so dass sie die drei Helden nicht mal bemerkten als sie mit Kroro davonritten. Der restliche Weg lief ziemlich langweilig ab. Kronta nervte sie ständig damit, dass er Sterbenshunger hätte, während Fando versuchte, aus den Wegbeschreibungen von Lelas schlau zu werden. Es war wirklich unglaublich, aber sie schafften es doch aus dem Gebirge. Die Länder von Radni lagen nun vor ihnen. Eine wunderschöne Graslandschaft war Radni, überall grasten Wildpferde unter Bäumen die ihr Laub in den Himmel streckten, oder tranken an einem Bach. Manche hoben die Köpfe und blickten Lelas, Kronta und Fando verwundert an. „Machen wir erst mal eine Pause!“ sagte Fando und stieg vom Pferd. „Hier gibt es doch nichts was essbar ist!“ meckerte Kronta. „Du kannst dich ja zu den Pferden gesellen und das Grass essen. Und wenn du Durst hast kannst du ja auch etwas vom Bach trinken!“ entgegnete Lelas, während er ebenfalls von Kroro stieg. „Hahaha wie lustig.“ Sagte Kronta genervt. Er wollte auch von Kroro steigen, aber der galoppierte gleich zu den anderen Pferden. Kronta verlor das Gleichgewicht und flog vom Pferd, nachdem er den Sattel mitgenommen hatte. Wütend ging er zu den anderen, die von einem Ohr zum anderen grinsten und versuchten, ein Lauthalses Lachen zu unterdrücken. „ich hasse Pferde!“ grummelte Kronta vor sich her. „Tja, da fällt mir noch was ein!“ sagte Lelas und wühlte in einer kleinen Tasche, die er neben dem Schwert auch noch mitgenommen hatte. „Ich hab´ noch ein paar Kristallfrüchte da. Das sind Früchte die in Kristallen wachsen können.“ „Und das sagst du mir erst jetzt?“ Kronta nahm Lelas sofort eine Frucht aus der Hand und verschlang sie gierig. „Der Geschmack ist etwas gewöhnungsbedürftig.“ Erwähnte Lelas. „Das kannst du laut sagen!“ entgegnete Kronta. „Das hinter dem Kopf verschränkten Armen ins Gras legte. „Okay, nach Vistani müssten wir da lang!“ er zeigte Richtung Westen. „Wer ist Vistani?“ „Vistani ist die Küstenstadt von der wir per Boot Ins Troll-Königreich fahren werden.“ „Na gut, dann, auf, auf!“ sagte Lelas. Kroro ließ sich nicht so einfach wieder mitnehmen. Er wollte die ganze Zeit noch bei den anderen Pferden bleiben. Doch nach einiger Zeit gab Kroro schließlich nach und ließ sich wieder Satteln. Nach einer Stunde wahren sie in Vistani und sahen sich nach einer Herberge um. „Hier! Das dürfte eine gute Herberge sein!“ Lelas zeigte auf ein großes Haus. „Der müde Seemann!“ Las Fando vor. „Dann schauen wir doch mal nach den Preisen. Oh, das sind ja Schnäppchen! Nur drei Kupferlinge die Nacht. Kinder zahlen zwei, und Pferde drei.“ „Also zwölf Kupferlinge.“ Stellte Kronta fest. „Wir wollen doch nur eine Nacht bleiben, oder?“ „Ja, morgen segeln wir los!“ sagte Fando. Die Nacht brach bereits herein. Sie mieteten sich ein Dreierzimmer und eine Box für Kroro. „Mann, bin ich K.O.“ gähnte Kronta und schmiss sich auf sein Bett. Sie schliefen tief und Fest. Am nächsten Morgen waren die drei schon früh auf den Beinen. Sie aßen ein paar Brötchen und machten sich frohen Mutes auf den Weg, trotz Kroro der sich nicht so leicht aus seinen Träumen holen ließ und steuerten zielsicher den kleinen Hafen an. „schaut mal, das hier sollte groß genug für uns alle sein.“ Lelas deutete auf eine Schaluppe. „Noch ein bisschen Hafer für Kroro und schon können wir lossegeln!“ meinte Fando. „Einen wunderschönen guten Tag!“ begrüßte der Verkäufer sie. „Seid ihr interessiert an einem Boot?“ „Ja, wir würden uns gerne Informieren wie viel diese Schaluppe kostet.“ sagte Fando und zeigte auf das Boot. „Zweihundert Silberlinge!“ antwortete der Verkäufer. „So viel? Das sind ja Mordspreise!“ sagte Kronta. „Tjaja, Seefahrt hat so seine Preise und im Gegensatz zu den anderen Booten ist das ein Schnäppchen!“ entgegnete der Verkäufer. „Na gut, hier!“ Kronta Gab im einen riesigen Diamanten. „Donnerwetter! Wo hast du den denn her? Der hat Locker Neunzig Karat!“ „Gefunden.“ antwortete Kronta barsch. „Das dürfte reichen! Die Schaluppe gehört euch.“ sagte der Verkäufer. „Super!“ freute sich Lelas. „Na dann mal los!“. Sie besorgten sich noch Proviant, da Kronta Lela`s gesamten Kristallfrucht-vorrat (Trotz dem Nachteil, dass sie unmöglich schmeckten.) hintereinander verputzt hatte. Nach einigen umständlichen Vorbereitungen stach die nach Fando benannte „Sinduan“ in See.

Kapitel 4

Seit unsere drei Helden den Hafen von Vistani hinter sich gelassen hatten, wurde die Fahrt auch schon wieder ziemlich langweilig. Der einzige Vorteil, wie Fando meinte war, dass Kronta sie nicht immer nervte dass er Hunger hätte. Jetzt saß er zufrieden in einer Ecke des Bootes und vertilgte Unmengen Melonen und Äpfel. „Wenn das so weitergeht, verhungern wir noch, nur weil Der so viel futtert.“ sagte Lelas leise zu Fando. Sie selbst hatten bis jetzt nur ein paar Früchte abbekommen. Der Rest war inzwischen Krontas Sitzkissen. „Land in Sicht!“ rief Fando vom Ausguck. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wald. „Das muss der Goblin- Wald sein!“ rief Fando. „Na, super, da versucht man mal in Ruhe was zu essen und schon muss man wieder kämpfen!“ meckerte Kronta. „Du hast inzwischen schon genug gefressen, und auf der Rückreise ist sicher noch etwas da.“ entgegnete Fando. Der Wald erstreckte sich über ein Drittel des Troll-Königreichs. Diese Größe konnte man aber nicht sehr gut sehen, da der Größte Teil von ihm vom Nebel verschlungen wurde. Die „Sinduan“ dümpelte vor dem riesigen Wald im Wasser, während Fando, Kronta, Lelas und Kroro sich durch das durchwucherte Gebüsch schlugen. Die vier stapften schon 2 Stunden durch das Moos des Waldes, als sie bemerkten dass die Dämmerung matt durch den Nebel brach. „Lasst uns unser Lager aufschlagen!“ schlug Lelas vor. In der Nacht hörte Fando ein seltsames Geräusch. Er ging ihm nach und fand eine Ansammlung an Knochen vor. Er spürte wie es ihm eiskalt den Rücken herunterlief. Eine Spur von Skelett-Beinen, Armen und Schädeln führte tief in den Wald hinein. In dem Moment spürte er eine Hand auf seiner Schulter. Fando fuhr herum. Hinter ihm standen Lelas und Kronta. „ Was soll das, warum haust du ab?“ fragte Kronta. „Ich hau nicht ab, ich habe ein Geräusch gehört und bin im nachgegangen. Es scheint aus dieser Richtung zu kommen.“ Entgegnete Fando. Sie gingen Langsam auf die Knochenspur zu, als sie ein knacken hörten. Auf einmal erhob sich vor ihnen ihm Schatten eine Krokodilartige Gestalt, mit zwei säbelartigen Schwertern in den Händen. Ihr Blick blieb an Kronta hängen. „Kenra!“ rief Kronta. Die Gestalt trat aus dem Schatten und zum Vorschein kam ein Echsenmensch. Er war groß, kräftig gebaut und gleichte Kronta aufs Haar. „Kronta mein Bruder, du lebst!“ sagte der Echsenmensch, der Kenra hieß, erfreut. Kronta und Kenra umarmten sich. „Ich dachte ich würde dich nie mehr sehen!“. Fando räusperte sich. „Entschuldigung, dass ich diese Familienzusammenführung stören muss, aber wer bist du eigentlich?“ sagte er zu Kenra gewandt. „Oh, Entschuldigung, ich bin Kenra, Krontas Bruder. Als die Trolle über Kona herfielen, wurde ich von Kronta und meiner Mutter getrennt.“ „Moment mal, ich dachte die Trolle hätten sie und dich zusammen entführt!“ unterbrach ihn Kronta. „Nein, ich konnte mich befreien. Aber ich musste zusehen, wie Mutter entführt wurde. Danach kam ich hier her um sie zu suchen. Bisher erfolglos.“ schloss Kenra traurig. Sie schwiegen eine Weile. Fando dachte an seinen Vater und daran, dass er ihn vielleicht nie wieder sehen würde. „Und wer bist du?“ sagte Kenra zu Fando, als hätte es keine Pause gegeben. „Mein Name ist Fando. Und das hier ist Lelas.“ Er zeigte auf Lelas. „Wir sind hier um unsere Freunde und Verwandte, die gefangen wurden, zu befreien.“ sagte Fando. „Und um die Schreckensherrschaft der Trolle zu beenden.“ fügte Lelas hinzu. „Ja, das auch.“ entgegnete Fando. „Sieht so aus, als könntet ihr eine helfende Hand gebrauchen.“ sagte Kenra „Ich würde mich mehr als gern zur Verfügung stellen.“ „Ich hab` nicht erwartet, dass du sofort mitkommst.“ sagte Kronta. „Na und? Ich glaube niemand wäre froh, so ein Leben wie ich zu führen und wäre dankbar, hier wegzukommen!“ „Warum warten wir dann eigentlich noch?“ fragte Lelas „Lasst uns losgehen!“ „Aber nicht in der Nacht!“ sagte Kenra. „Es sind zu viele Trolle um den Wald Postiert! In der Nacht schieben sie verstärkt Wache!“ „Na gut. Legen wir uns schlafen.“ sagte Fando. Am nächsten Morgen brachen sie recht früh auf um loszuwandern. Auf Kroro konnten sie nicht reiten, da sie sich unbemerkt an den Trollen vorbeischleichen wollten. Hufgetrappel war ja nicht zu überhören, vor allem Kroros Hufgetrappel. Sie gingen schon eine Weile durch den Wald, bis Kenra das Ende bemerkte. „Dort hinten sind ein paar Gnolle!“ flüsterte Kenra halblaut. „Hier unten ist ein Durchgang!“ sagte Lelas und deutete auf einen Tunnel der aus einem Hügel ragte. Sie krabbelten einer nach dem anderen durch den Tunnel, bis sie bemerkten das der Tunnel nicht mehr weiterging. „Mir müssten gerade direkt unter den Trollen stehen!“ sagte Fando „Wir müssen wohl oder übel mit den Händen graben.“ Doch nach einer Stunde waren sie gerade mal 1cm weitergekommen. „Wenn wir so weitergraben sitzen wir in zehn Jahren noch hier!“ keuchte Lelas. „Wartet mal!“ sagte Kronta „ich hab eine Schaufel dabei!“ er wollte noch mehr sagen aber der Rest ging in Fandos Worten unter. „Was?? Und das sagst du uns erst jetzt?“ „Nun ja…“ antwortete Kronta und grinste. „Ich wollte dich halt nur mal mit aller Kraft schuften sehen.“ Doch mit seinem „Scherz“ hatte er es wohl zu weit getrieben, denn Fando bekam einen Wutanfall. „UNDDUHASTUNSHIEREINESTUNDESCHUFTENLASSENNURDAMITDU DEINENSPAßHAST!“ schrie Fando. Lelas hatte ziemliche Mühe, Fando davon abzuhalten, auf ihn Einzupreschen. Nun wurde auch Kronta laut. „MANDARFSICHDOCHWOHLMALEINEN KLEINENSCHERZERLAUBEN!“ doch mit Fandos Lautstärke konnte er kaum mithalten. „DASWARDERSCHLECHTESTESCHERZDENDUJEGEMACHTHAST!“ Es dauerte eine ziemliche Weile bis sie Fando und Kronta auseinander hatten. Nach einer Weile buddelte Kronta vorneweg den Tunnel, während Fando ganz hinten, bis zur Weißglut kochend, hinterher ging. Erstaunlicherweise buddelte Kronta ziemlich schnell, wodurch sie schon in 3 Stunden genügend Abstand zu den Trollen hatten. Zumindest glaubte Kenra das. „Kommt, Graben wir uns hoch!“ sagte er. Unsere Helden hatten zwar bei vielen Vermutungen recht, doch hier hatten sie nicht so viel Glück. Als sie aus ihrem Tunnel kamen, stellten sie fest, dass sie direkt vor den Toren der Troll-Stadt standen. Sie erstarrten vor Schreck. Eine ellenlange Sekunde schien der Troll der oben Wache stand, sie zu beobachten. Doch dann drehte er sich um, und wurde von einer anderen Wache abgelöst. Fando zerrte die anderen hinter eine große Eiche, kurz bevor der Troll auf den Punkt starrte, auf dem sie vorher standen. „Keinen Mucks!“ flüsterte Fando. Der Troll schob unbeirrt weiter wache. „Was machen wir denn jetzt?“ fragte Lelas nun etwas lauter, da der Troll sich von ihnen entfernt hatte. „Abwarten.“ Antwortete Fando. Sie blieben mehrere Stunden in immer anderen Verstecken und studierten die Zeiten wann die Trolle ihre Schicht wechselten. Dann, in der Nacht als ein Troll gerade einen anderen ablöste, sprangen sie auf die Mauer. Kronta zückte sein Schwert und erstach den ersten. Der zweite wollte fliehen, aber nach zwei Sekunden hatte sank er vor Lelas schon leblos zu boden. „gut, “ sagte Fando „Schaffen wir sie weg!“

Kapitel 5

In der Nacht schlichen Vier gestalten in den Gassen der Troll-Stadt herum, lautlos und geschickt, so dass sie eigentlich Niemand entdecken konnte. Lelas, Kronta, Kenra und Fando huschten durch die Schatten, die von den Häusern geworfen wurden. „Hier lang!“ flüsterte Fando. Sie näherten sich der Trollburg in der Mitte der Stadt. Sie schlichen durch die engsten Gassen und kletterten über die Dächer der Häuser. „Wir sind da!“ keuchte Kronta. Vor ihnen erhob sich die Riesige Troll-Burg. „Na los!“ sagte Kenra „Lasst uns diesen Trollkönig mal so richtig verprügeln!“ Zu diesem Zeitpunkt wussten sie noch nicht dass vor dem Goblin-Wald neben der „Sinduan“ noch ein paar mehr Boote vor Anker lagen. Ach, was rede ich denn da, eine ganze Flotte! Und dessen Besitzer waren kurz davor die Troll-Stadt zu erreichen. „Und wie sollen wir jetzt da rein kommen?“ fragte Kronta „Wir können ja schlecht anklopfen und die Trolle bitten uns rein zulassen.“ „Natürlich nicht!“ sagte Fando. „Wir warten bis zum Morgengrauen und schlüpfen, wenn das Tor geöffnet wird, im passenden Moment rein.“ „Die haben aber ein ziemlich kleines Tor, für meinen Geschmack!“ sagte Kronta. „Das ist ja auch nur das kleine Tor der Burg. Wir wären verrückt, wenn wir versuchen wollten, das Haupttor zu stürmen. Das hier ist nicht so gut bewacht und ausserdem geht hier fast keiner ein und aus. Wir sind also zeugensicher. So jetzt legen wir uns auf die Lauer.“ Die Stunden vergingen. Allmählich spürte Fando wie die Müdigkeit ihn erreichte. „Wir sollten uns ein bisschen ausruhen. Am besten wir wechseln uns mit der Wache ab. Wer strotzt noch am meisten vor Energie?“ „Ich denke mal ich!“ meinte Lelas. „Gut, dann schiebst du erstmal Wache. Danach Ich, dann Kronta und dann Kenra. In Ordnung?“ „In Ordnung!“ „Gut, dann legen wir uns erst mal hin.“ Es war still. Während Lelas Wache hielt, schliefen alle anderen tief und fest. Alle bis auf Kenra, der einen unruhigen Traum hatte. Er stand an einer Klippe neben Kronta, als dieser auf den Abgrund zulief. Als er ganz am Rand war, drehte er sich zu Kenra um und sagte: „Ade, Kenra! Es wird lange Zeit vergehen bis wir uns wiedersehen. Im Jenseits. Versuch nicht mich aufzuhalten.“ Er hörte sich im Traum schreien. „Nein, tu das nicht!“ „Es tut mir leid Kenra.“ Und damit hob Kronta die Arme hoch. Ein gleißender Lichtstrahl kam auf ihn herab, Ein greller Blitz und schon war Kronta verschwunden. „Nein!“ rief Kenra. „Nein,das kann nicht sein!“ Er wiederholte dies immer wieder, bis er aus dem Schlaf gerüttelt wurde. „Kenra, aufwachen!“ Er blinzelte und entdeckte erleichtert Kronta, der ihn wachgerüttelt hatte. „Was ist mit dir los? Du hast im Schlaf gesprochen.“ „Ich habe nur schlecht geträumt.“ „Gut, du solltest besser Aufstehen, Du musst jetzt deine Schicht übernehmen!“ Kenra zwang sich, aufzustehen und beobachtete das Tor. Nach schlafen war ihm jetzt sowieso nicht mehr zumute. Gegen Morgen rüttelte er die anderen wach. „Aufstehen, Die Tore werden gleich geöffnet!“ man hörte ein Horn, Das die Toröffnung anküdigte. „Gut, gleich müssten zwei Trolle kommen und das Tor öffnen. Wir beseitigen sie, und schleichen uns durch den Innenhof. Wartet!“ man hörte ein mechanisches Klacken und die Tore öffneten sich langsam. Zum Vorschein kamen zwei Trolle, die das große Tor langsam aufschoben und schließlich ihren Posten einnahmen. „Jetzt!“ rief Fando, gerade so laut, dass die anderen ihn hören konnten. Sie rannten auf das Tor zu und metzelten die zwei Trolle nieder, die kaum Zeit hatten überhaupt zu reagieren. „Gut, die Wächter sind ausgeschaltet. Schafft die Trolle weg.“ sagte Fando. Die Trollburg hatte einen ziemlich dürftigen Innenhof, dafür aber ein riesiges Gebäude in der Mitte. „Schnell!“ flüsterte Fando. Sie schlichen sich ins Gebäude und blieben an einer Kreuzung stehen. „Am besten, Wir teilen uns auf! Kronta, Kenra ihr geht den linken Gang entlang, Lelas und ich nehmen den rechten!“ Sie teilten sich auf und liefen die Gänge entlang. Nach einer Weile trafen sie sich wieder an der nächsten Kreuzung. „Ich glaube aufteilen hat wenig gebracht!“ meinte Kronta. „Am besten, wir gehen wieder zusammen!“ Sie gingen eine Weile durch alle möglichen Gänge, bis sie schließlich in einen Saal kamen, wo lauter Leute saßen. Sie wollten sich noch verstecken, doch einer der Leute entdeckte sie schon. „Habt keine Angst, wir sind keine Troll-Verbündete. Im Gegenteil!“ Die vier Abenteurer kamen langsam hervor. Fando konnte erkennen dass es sich bei den Leuten um Zwerge handelte, alle in rote Gewänder gekleidet. „Wir tun euch nichts!“ „Wer seid ihr?“ fragte Lelas vorsichtig. „Ihr erkennt uns nicht? Selbst in unseren roten Gewändern? Wir sind Sinduans Armee!“ Halt! Ich glaube hier besteht Erklärungsbedarf! Vor langer Zeit gehörte ein Teil der Lilasberge den Zwergen. Doch als die Troll-Armee In Sinduan hereinbrach, verloren die Zwerge Ihren Gebirgsteil, während die Trolle sich dort breitmachten. Eine große Gruppe aus Zauberern und Gelehrten die Dort gelebt hatten, erklärten nun den Trollen den Krieg. Die roten Gewänder wurden bald Markenzeichen von der neuen Gemeinschaft „Sinduans Armee“. Aber zurück zur Geschichte. „Sinduans Armee.“ Flüsterte Kronta mit erstickter Stimme. „Das sind die besten Verbündeten, die man sich in so einer Situation überhaupt wünschen kann!“ rief Lelas erfreut. „Danke, sehr freundlich!“ sagte einer der Zwerge. „Vielleicht sollten wir uns vorstellen.“ meinte Fando. „Ich bin Fando, das ist Lelas, und die Beiden Echsenmenschen da sind Kronta und Kenra.“ „Mein Name ist Gwinli. Ich bin ein Zauberer!“ stellte sich der Zwerg vor. „Ich bin der Anführer dieser Gruppe. Wir können uns jetzt aber nicht weiter unterhalten! Die Trolle könnten jeden Moment hier sein.“ „Gehen wir hier lang!“ sagte Fando, und deutete auf eine Große Tür. Sie stießen sie auf. Der Gang war leer. „Los weiter!“ sagte Fando. Die lange Prozedur ging den Gang entlang, bis sie am Ende wieder an eine große Holztür ankam. „Hoffen Wir inständig, dass der Raum hier hinter leer ist!“ flüsterte Kenra. Fando zögerte. Doch dann stieß er Die Tür auf. Der Raum dahinter war dunkel. Doch langsam erkannte er, dass überall Gestalten standen. Und diese Gestalten… sahen wie Trolle aus! Einen Moment lang war es Totenstill. Doch einen Augenblick danach ertönte ein Kampfschrei. „ANGRIIIIIIIFFFFFFF!!!“.Tausende von weiteren Kampfschreien waren zu hören. Einige von den Trollen, andere von den Zwergen. Unzählige Messer und Streitäxte flogen durch die Luft und hätten sie fast getroffen, wären sie nicht durch einen Schutzzauber zu Staub zerfallen. „Schnell!“ rief Gwinli. „Ich kann sie eine Weile aufhalten. Das ist genug Zeit um in den nächsten Raum zu laufen.“ Fando zögerte. „JETZT!!!“. „Komm!“ sagte Kenra und lief los. Sie rannten durch die Halle, vorbei an Dolchen und Äxten. Sie wollten gerade durch die Tür, als hinter ihnen ein Schmerzensschrei ertönte. Sie drehten sich um. Hinter ihnen sank Kronta auf die Knie. Ein Pfeil steckte in seiner Brust. Kenra blieb abrupt stehen und starrte auf Kronta. Und plötzlich schien alles um ihn herum langsamer zu werden. Er rannte zu Kronta, kniete sich vor ihm nieder. Er hörte wie Lelas sein Schwert zog, er hörte Fandos Entsetzten Schrei, Doch es war ihm alles egal. „Kronta! Nein! Bitte stirb nicht!“ Kenra schluchzte, doch Kronta regte sich nicht mehr. Kenra schaute auf den Troll der den Pfeil abgefeuert hatte und auf einmal schien er taub zu sein, taub für alles was um ihn herum ertönte. Er zog seine Doppelschwerter, rannte auf den Troll zu und stach ihm die Schwerter in die Brust. Allmählich verschwand das hämische Grinsen auf dem Gesicht des Trolls. Er brach Tot zusammen und auf einmal hörte Kenra wieder besser. In dem Moment bemerkte er, wie die Schutzblase kleiner wurde. „Ich kann sie nicht länger aufhalten!“ rief Gwinli, doch schnell erschienen mehrere Schutzblasen von den anderen Zwergen. Aus der anderen Seite des Raumes schrie Fando. „KENRA, KOMM JETZT!!!“ er lief zu den anderen hinüber die versuchten, die Tür aufzubekommen. Kenra rannte auf sie zu und trat mit aller Wucht auf die Tür ein, so dass sie sofort aufschwang. „SCHNELL!!!“ rief Fando durch den Lärm und sie liefen in den Gang. Kenra holte Krontas toten Körper in den Gang und schloss die Tür hinter sich. Der Kampf war hier viel gedämpfter zu hören. Dann kniete er sich vor seiner Leiche nieder. „Nein, wie kann das sein?“. Der Traum, den er durchlebt hatte, war wahr geworden. Sie schwiegen eine ganze Weile lang. „Komm, Kenra.“ sagte Fando schließlich. „Du kannst nichts mehr für ihn tun.“ Kenra stand langsam auf, ohne den Blick von seinem kleinen Bruder zu lassen. „Wir haben ein Land zu verteidigen!“ sagte Lelas. „Komm! Kronta hätte das sicher auch gewollt.“ „Du hast recht.“ sagte Kenra mit leiser Stimme. „Gehen wir in den nächsten Raum!“. Sie liefen den langen Gang entlang und öffneten die große Tür. Zwei Stimmen empfingen sie. Eine kam Fando, eine Kenra bekannt vor. Und dann sahen sie zwei Umrisse in einen Käfig gesperrt. Die männliche Gestalt rief laut „Fando!“, und Fando erkannte sofort wer es war. „Vater! Du lebst!“. „Mutter!“ rief Kenra erfreut und rannte zum Käfig. „Kenra, wo ist Kronta!?““ rief Kenras Mutter. Das einzige was Kenra zustande brachte, war ein kaum vernehmbares: „Er… er ist tot.“ In diesem Moment hörte man eine Grausame tiefe Stimme. „Iiiiiiiiiiiihr glaubt doch nicht etwa ihr könntet sie befreien?“. „Wer bist du?“ rief Fando in die Halle hinein. „Jeeeeeeeeeeeeeeemand dem ihr bald euren Tooood zu verdanken habt. Eiiiiiiiiiiine Gestalt aus dunkler Magie.“ „Wer bist du verdammt noch mal?!“ schrie Kenra. „ Keeeeeeeeiiiin Wunder das ihr mich nicht seht. Ihr starrt in die kompleeeeeeeett falsche Ecke. Aaaaaaaaaber ich will mal nicht so sein! Lasst mich euch ein bisschen mehr Seeeeeeeehvermögen schenken!“ Vor ihnen entstand eine schwarze Wolke, aus der eine komplett schwarze Gestalt mit roten Augen trat. „Uuuund, was sagt ihr?“ Die Gestalt zog ein, im Gegensatz zu ihr selbst, merkwürdig materielles Schwert und fuchelte mit ihm herum. „Das dürfte knifflig werden!“ Fando zog seine Armbrust, Lelas sein Schwert und Kenra seine Doppelklingen. „Auf in die Schlacht!“ Die drei stürzten sich auf die Gestalt, wurden aber, ziemlich verdutzt, zurückgeworfen. „Naaaaaaaa, wie gefällt euch das? Daaaaaaa ihr ja eh nur rumsitzt, kann ich mich ja jetzt vorstellen. Wiiiie ich schon sagte bin ich eine Gestalt aus dunkler Magie! Iiiiiiich habe keinen richtigen Namen, man neeeeeennt mich aber trotzdem „Den Trollkönig!“.“ „Fando flüsterte aufgeregt: „Ein Imagnus!“ „Riiiiiiiiiichtig erfasst mein Freund. Wir verfügen üüüüüber einige Fähigkeiten, die euch haushoch überlegen sind!“ Sie versuchten noch einige Anläufe, wurden aber zurückgestoßen. „Wie wollen wir ihn besiegen?“ fragte Kenra. „Naaaa looos versucht es noch einmal, Schwächlinge!“ lachte die Gestalt. In dem Moment flog ein bläulicher Feuerball durch die Wand und verkündete: „DUUUU, HAST KEINE MACHT! DUUUU, HAST KEINEN KÖRPER! DUUUU, WIRST NICHT NICHT SIEGEN!“. Und die Kugel preschte direkt durch den Körper des Imagnus. Ein gellender, spitzer Schrei ertönte und der Raum schien in einer Explosion zu versinken, aber kein noch so kleiner Ton war zu vernehmen. Die drei wurden von der Wucht umgeworfen und als sie sich wieder aufrappelten, war die Kugel verschwunden und der Imagnus griff sich an die Brust als hätte er ein Lebenswichtiges Organ verloren. „Waaaaas hast du getan?“schrie er. „ICH HABE DIR DEINE UNSTERBLICHKEIT ENTZOGEN!“ ertönte es von überall und nirgendwo. „DUUUU, WIRST NICHT SIEGEN!“ „Jetzt!“ schrie Kenra und Fando bemerkte dass sie die ganze Zeit nur zugeschaut hatten. Er legte seine Armbrust an und schoss. Der Imagnus sackte zu boden, als ihn Fandos Pfeil traf. „Das, ist für meinen Bruder!!!“ schrie Kenra und verpasste ihm einen kräftigen Hieb. „Und das für meine Heimat!!!“ schrie Lelas und stach dem Imagnus in die Brust, dem inzwischen sämtliche Energie entzogen wurde. „Und das“ sagte Fando und legte wieder an „ist für Sinduan.“ und er schoss den letzten Pfeil und traf den Imagnus mitten in den Kopf. Ein Lichtstrahl schoss aus seinem Körper und schien in aufzulösen. Alles was übrig blieb, war ein schwarzer Schlüssel. Fando hob ihn auf und einen Moment lang schwiegen alle. Doch dann brachen Lelas und Fandos Vater in Jubel aus, Fando nahm den Schlüssel und schloss die Tür des Käfigs auf. In diesem Moment kam „Sinduans Armee“ in die Halle und alle jubelten sie. „Wie habt ihr ihn besiegt?“ fragte Gwinli, der sich durch die Menge quetschte. „In dem Moment, in dem ihr ihn geschlagen habt, haben sich alle anderen Trolle aufgelöst!“ „Ich dachte du hättest uns geholfen!“ sagte Fando. „Du hast doch diesen Feuerball heraufbeschwört!“ „Nur ein sehr mächtiger Zauberer kann so etwas erschaffen!“ sagte Gwinli „und so mächtig ich auch aussehe, so etwas würde ich niemals hinkriegen. Vielleicht has du noch weitere Verbündete!“ „Ja vielleicht.“ Murmelte Fando. „Weißt du wo Kenra ist?“ „Ich glaube ich weiß wo.“ sagte Fando und ging in den Vorraum, wo Kenra und seine Mutter die Leiche von Kronta betrauerten. „Kommt.“ sagte Fando. „Wir werden ihm eine Bestattung organisieren!“

Epilog

Die Sonne schien und vereinzelte Schäfchenwolken waren am Himmel zu sehen, als der Trauermarsch sich durch eine kleine Waldlichtung auf das Meer zubewegte. Dazu gehörten unter anderem Fando, Lelas und Kenra. „Ich hätte nie gedacht, dass so ein Schicksal ihn erwarten würde.“ Meinte Lelas und Fando wusste, dass er von Kronta sprach. Die drei gingen als letztes hinter den anderen Angehörigen von Krontas Beerdigung her. Nach ein paar Minuten hatten sie das Meer erreicht und der Wind wehte ihnen ins Gesicht. Alle stellten sich schweigend hin und ein Großer Echsenmensch begann zu sprechen; „Meine Damen und Herren, wir sind heute gekommen, um den Tod eines Kameraden zu betrauern. Kronta war ehrgeizig, sicher auch eigensinnig, aber dennoch ein guter Freund. Es hätte nicht sein dürfen, dass er so früh von uns geht. Doch auf seiner Reise in die ewigen Lande des Glücks, möchten wir ihm alles Gute wünschen.“ Die Zuschauer applaudierten und Die vier Sargträger legten den Sarg in ein Boot, das am Strand bereit stand. Sie schoben es gemeinsam ins Wasser, und versetzten ihm einen kleinen Stoß, damit es losschwimmen konnte. „Gute Reise!“ sagten Fando, Lelas und Kenra gleichzeitig und beobachteten noch lange, wie das Boot am Horizont immer kleiner wurde. Dann gingen sie zu Krontas Mutter die in einer Ecke stand und in ein Taschentuch schluchzte. „Er ist an einem besseren Ort.“ tröstete Kenra sie und tätschelte ihr die Schulter. „Weißt du was Kronta gesagt hätte, wenn er dich so gesehen hätte?“ „N…Nein.“ Antwortete sie mit schwacher Stimme. „Ich glaube…“ sagte Kenra und überlegte „Ich glaube, er hätte gesagt: „Hör auf zu weinen, wer braucht das schon!“ ja, das hätte er gesagt.“ Krontas Mutter lächelte schwach. „Und da ist noch etwas, was ich glaube.“ fuhr Kenra an die anderen Gewand fort. „Was denn?“ fragte Fando und sah Kenra an. „Ich glaube, es kommt eine goldene Zeit auf Sinduan zu.“

Letzte Worte

Tja, das war sie nun, die haarsträubende und spannende Geschichte eines Reiches, längst vergangener Jahre. Ich freue mich sehr, dass so viele von euch meine Geschichte gelesen haben. Ich bedanke mich bei dem Computerspiel „Cube World“, das mich auf die Idee dieses Romans gebracht hat, An alle, die mir positive Kommentare über meinen Roman geschrieben haben, natürlich bedanke ich mich generell bei allen treuen Lesern, und zu guter Letzt, beim Team des AuszeitMagazins, die Meine Idee aufgegriffen, und mir sogar eine eigene Rubrik gewidmet haben. An dieser Stelle muss ich euch fragen, was ihr denn gerne als neuen Roman sehen wollt. Ich bin für alle Ideen offen und würde mich über jeden Vorschlag freuen. Also, schreibt es in die Kommentare und freut euch bald auf den nächsten Roman.

Liebe Grüße, Ole

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OleÜber den Autor:

Name: Ole

Alter: 10

Lieblingsschulfach: Deutsch

Hobbys: Computer, Lesen und Schreiben

Eine deiner Lieblingsgeschichten: The Adventures Of Captain James

10 Gedanken zu „Das Königreich Sinduan

  1. Mensch Ole, was für ein Finale! Mitreißend und herzergreifend! Ich habe gerade keine Idee für eine neue Geschichte, aber vielleicht kannst du diese Geschichte ja noch illustrieren und dann als Buch herausbringen?

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